ab 3 Jahren

Gute Nacht Geschichten ab 3 Jahren

Von Schaden und Freude

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4.066665

Schildkröte und Hase im Wald aus der Gutenachtgeschichte Von Schaden und Freude von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Der Hase hüpft vergnügt durch den Wald, als er auf die Schildköte trifft. „Hey Schildi“, ruft er, „Lust auf ein Rennen?“ Die Schildkröte dreht gemächlich ihren Kopf: „Ja, sehr witzig“, antwortet sie, „Der Witz wird jedes Mal schlechter, je öfter ich ihn höre!“

„Oder“, sagt der Hase schmunzelnd, „Er wird jedes Mal besser!“ Doch die Schildkröte schüttelt behäbig den Kopf: „Nein, definitiv schlechter“, erwidert sie. „Oder“, sagt der Hase wieder - dieses Mal mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Da unterbricht ihn die Schildkröte sofort: „Nein! Schlechter! Und jetzt Schluss damit!“

Der Hase lässt die Ohren hängen: „Du bist ja mies drauf! Was ist denn los?“, fragt er die Schildkröte. „Ach“, antwortet sie, „Mir ist heute Morgen mein Gehstock kaputtgegangen“ Der Hase grinst schon wieder: „Wofür brauchst du denn einen Gehstock, so langsam wie du bist“ Aber die Schildkröte findet das - mal wieder - nicht so witzig und erübrigt kein einziges Wort darauf.

Stumm laufen die Beiden nun nebeneinander her. Da bricht der Hase die Stille. „Du, weißt du was? Ich habe heute vom Dachs ein komisches Wort gehört“ Die Schildkröte rollt genervt mit den Augen: „Ach ja?“, fragt sie, „Welches denn?“ ... weiter lesen

Ein brillianter Freund 2

Was raschelt denn da?

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5

Brilliant das Pony und Mila das kleine Mädchen auf dem Reiterhof aus der Gutenachtgeschichte Ein Brillianter Freund von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Es ist einen Tag nach Milas Geburtstag. Heute ist es soweit. Heute will Mila das erste Mal auf ihrem neuen Pony reiten. Voller Vorfreude springt sie früh morgens aus dem Bett und schlüpft geschwind in ihre Hose. Socken an, T-Shirt drüber und los geht’s! Milas Wecker ist heute nutzlos – denn der klingelt noch lange nicht.

Als Milas Eltern endlich zum Frühstück in die Küche hinunter gehen, ist von Mila weit und breit keine Spur. „Komisch“, sagt Milas Papa, „Auf ihrem Zimmer war sie auch nicht“. Milas Mama setzt Kaffee auf und schüttelt den Kopf: „Mensch Papa“, lächelt sie, „Na, wo wird Mila wohl sein?“

Ja wo wird Mila wohl sein? Natürlich bei Brilliant in den Stallungen. Mila ist schon seit einer Stunde bei ihrem neuen besten Freund. Sie verwöhnt ihn nach Strich und Faden. Ein bisschen Hafer hier, eine Mohrrübe da und zwischendurch wird gestriegelt und geschmust. Während Mila mit ihrer Wange verträumt an Brilliants warmer Flanke kuschelt, denkt sie: „Heute werde ich das erste Mal auf dir reiten, mein kleiner schlauer Frechdachs. Ein bisschen nervös bin ich ja schon“. Da wird Mila aus ihren Gedanken gerissen. „Hier steckst du also“, hört sie die Stimme ihres Papas, „Komm jetzt. Eise dich mal los. Du musst zur Schule mein Schatz!“ So schwer es Mila auch fällt, Schule geht vor! ... weiter lesen

Die Kiste der Vergangenheit (2/2)

Teil 2 von 2 - Das Ding muss weg!

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3.666665

Holzkiste aus der Kindergeschichte Die Kiste der Vergangenheit von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Als sich Flumino in der Kiste umschaut sieht er viele Spielsachen, die er lange nicht gesehen hat. Unter Anderem auch gute alte Freunde. Jetzt bekommt der kleine Flummi tatsächlich ein schlechtes Gewissen. Er hatte sie nämlich ganz vergessen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wie konnte ihm das nur passieren? Bing-Man hatte recht! Es muss etwas gegen diese Kiste unternommen werden.

Flumino sucht hektisch nach einem Ausweg. „Du kannst das schaffen!“, hört er da plötzlich von einer alt vertrauten Stimme. Sofort dreht er sich um und da steht sie - Elisa. Fluminos erste große Liebe. Eine zierliche Spielfigur aus weichem Gummi. Mit großen Augen steht Flumino da und glotzt sie an. „Ich habe dich vermisst Flumino“ sagt sie. „Ich dich auch“, antwortet Flumino mit trauriger Stimme, weil er weiß, dass er Elisa viel zu schnell vergessen und sie ihrem Schicksaal überlassen hatte.

Elisa wechselt schnell das Thema: „Die Anderen kamen die Wände nicht hoch. Aber du bist ein Gummiball. Du kannst es schaffen.“ Flumino berappelt sich. „Ich lass dich aber nicht hier!“, sprudelt es dann aus ihm heraus. „Das ist nett von dir“, antwortet Elisa, „Aber du wirst es nur alleine schaffen. Ich habe mich schon vor langer Zeit damit abgefunden, für immer und ewig, in der Kiste der Vergangenheit zu bleiben. Aber du bist noch nicht so lange hier! Du hast noch den Willen zu entkommen! Und ich weiß du kannst es!“ ... weiter lesen

Die Kiste der Vergangenheit (1/2)

Teil 1 von 2 - So schnell kann's gehen

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Holzkiste aus der Kindergeschichte Die Kiste der Vergangenheit von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Gar nicht weit entfernt, im Kinderzimmer von Jamal, lebt der kleine Gummiball Flumino. Jamal spielt fast jeden Tag mit dem kleinen Gummiball. Er lässt ihn gegen die Wände prallen und fängt ihn wieder auf. Manchmal wirft er ihn auch, so doll er kann, auf den Boden. Von dort springt der kleine Ball bis an die Decke und wieder zurück.

Man könnte schon fast an Wunder glauben, dass dabei noch nichts zu Bruch gegangen ist. Doch mit Wundern hat das nichts zu tun. Damit nichts kaputt geht, lenkt der kleine Gummiball seine Flugbahnen sorgfältig um jeden Gegenstand herum. Lange Zeit ging das gut. Bis eines Tages … ach Moment. Dazu kommen wir später. Erst erzähle ich euch von der Kiste.

In Jamals Zimmer gibt es eine Kiste. Sie ist aus dünnem Holz gefertigt und steht hoch oben auf dem höchsten Schrank, damit Jamal nicht heran kommt. In dieser Kiste liegen viele Spielzeuge, die Jamal entweder nicht mehr haben wollte oder nicht mehr haben sollte. Die Spielsachen in Jamals Zimmer fürchten diese Kiste. Sie nennen sie: Die Kiste der Vergangenheit... weiter lesen

Platsch der kleine Pinguin

Das Weihnachtsabenteuer

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Platsch der kleine Pinguin mit Mütze und Schal und seinem Freund Rutsch und der kleinen Eisbärin Aurora vor einem Iglo - Cover aus der Weihnachtsgeschichte für Kinder: Platsch der kleine Pinguin - Das Weihnachtsabenteuer von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Heute ist der Tag vor Heiligabend und Platsch der kleine Pinguin freut sich schon riesig. Er ist schon ganz aufgeregt, was er wohl geschenkt bekommt? Vielleicht den neuen Blitz und Donner Schleuderschlitten 2000? Nein, der wird wahrscheinlich zu teuer sein. Es gibt bestimmt wieder viele kleine Geschenke – doch die Hoffnung stirbt zuletzt, denkt sich Platsch und reibt sich die Flügel.

Zugegeben, Platsch ist ein seltsamer Name. Vielleicht kommt er daher, dass Platsch am liebsten über das Eis schlittert bis er ins Wasser platscht. So würde sich auch die Frage erübrigen, warum sein bester Kumpel Ritsch heißt. Denn Ritsch schafft es beim Schlittern nie bis ins Wasser. Er bleibt immer mit einem lauten „Ritsch“ auf halber Strecke auf dem Eis liegen.

Aber egal! Jetzt ist Platsch erst mal mit Ritsch zum Eisschlittern verabredet. Er ist schon auf dem Weg zum großen Wasserloch. Dort gibt es nämlich die beste Eisbahn am ganzen Südpol.

Ritsch war wohl zuerst da. Denn als Platsch ankommt, liegt sein Kumpel bereits auf halber Strecke vor dem Wasserloch ... weiter lesen

Alle Jahre wieder - 1

Das Endlosgeschenkpapier

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4.3

Weihnachtselfen mit Weihnachtsgeschenken aus der Weihnachtsserie Alle Jahre wieder von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Der Wettlauf gegen die Zeit hat wieder begonnen. Es ist nicht mehr lange bis Weihnachten. Ach herrje, wenn ihr wüsstet, was für einen Stress die Weihnachtselfen vor Weihnachten haben. So viele Geschenke müssen gemacht, verpackt und gebracht werden. Da geht immer etwas schief. Ob sie es wohl dieses Jahr wieder rechtzeitig schaffen?

Schraubulus der Reparaturelf tüftelt gerade in der Weihnachtswerkstatt, als es einen Notfall in der Weihnachtsfabrik gibt. Das Endlosgeschenkpapier funktioniert nicht mehr. „Hilfe“, ruft ein Weihnachtself aus der Geschenkfabrik, „Das Endlosgeschenkpapier ist alle!“ Sofort ist Schraubulus der Reparaturelf zur Stelle. „Das kann doch gar nicht sein!“, sagt er „Wie kann denn das Endlosgeschenkpapier alle sein? Das geht doch gar nicht!“

Der Verpackungself ist ganz aufgeregt. „Ja, sieh doch. Ich hebe den Hebel, wische den Wischer und drücke den Knopf. Dann blinzle ich zweimal und dreh mich nach rechts. Und … NICHTS! Kein Geschenkpapier!“

Schraubulus fasst sich an den Bart: „Hm, das ist komisch... weiter lesen

Marlons Abenteuer

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4.11111

Marlons Abenteuer Cover Bild mit vielen Dinosauriern - Kindergeschichte auf schlummerienchen.de

Marlon ist ein Dinosaurier und zählt zu den Compsognathidae, das hatte er bereits im Kindergarten gelernt. Es fiel ihm nicht immer leicht, dieses komplizierte Wort auszusprechen, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Prinzipiell gab es auch noch niemanden, der ihn hätte fragen können, was für ein Dinosaurier er denn nun genau ist. Mit vier Jahren war Marlon nämlich einfach noch zu klein, um den gesicherten Bereich des Rudels zu verlassen.

Seine Eltern haben ihm schon oft gesagt, dass es da draußen viel zu gefährlich für ihn sei. Zwar lebten alle Dinosaurier in einem friedlichen Bündnis miteinander, aber manche von ihnen seien einfach so unvorstellbar riesig, dass sie gar nicht bemerken würden, käme Marlon unter ihre ebenso riesigen Füße. Und der kleine Dinosaurier gehöre eben zu den allerkleinsten Dinos, so erklärten Mama und Papa ihm das immer. Als Zwerg-Dinosaurier, würde er nie größer als 70 bis 140 cm werden und auch höchstens nur drei Kilogramm wiegen. Für einen Dinosaurier war das wirklich, wirklich klein ... weiter lesen

Von Zufällen und Schneebällen

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3.69231

Lisa im Schnee aus der Weihnachtsgeschichte - Von Zufällen und Schneebällen - Autor: Jens Pätz - schlummerienchen.de

Es ist der 23. Dezember – ein Tag vor Heiligabend. In der Luft liegt ein Hauch von Weihnachtszauber. Es duftet in der ganzen Stadt nach Lebkuchen und Bratäpfeln. Der Schnee rieselt, vom Wind aufgewühlt, in lustigen Kreisen vom Himmel herab. Lisas Pudelmütze ist schon puderweiß. Sie hüpft mit ausgebreiteten Armen durch den Schnee und dreht sich. „Dreh dich nicht zu schnell, Lisa, sonst wird dir noch schwindelig!“, ruft Lisas Mama, die - mit Geschenktüten bepackt - hinter ihr herläuft.

Lisa bleibt stehen. „Das macht aber so viel Spaß!“, ruft sie und schaut blinzelnd nach oben. Weihnachten wird dieses Jahr bestimmt schön, denkt sie, bevor eine Schneeflocke auf ihrem Gesicht landet und ihre Nase kitzelt.

„Na, das kitzelt, oder?“, sagt plötzlich eine behagliche Stimme hinter ihr. Lisa fährt herum und sieht eine alte Frau mit Gehstock, die sich zu ihr hinunter gebeugt hat und sie nun freundlich anlächelt. „Ja und wie!“, kichert Lisa ... weiter lesen

Bei den Hartmanns knallt es

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3.8

Kleines Mädchen in Kleid mit roten Haaren vor Zimmertür gezeichnet als Cartoon aus der Gute Nacht Geschichte - Bei den Hartmanns knallt es - Autor: Jens Pätz - schlummerienchen.de

Familie Hartmann wohnt eigentlich in einem ruhigen Haus. Doch immer wieder knallt es bei den Hartmanns. Papa Hartmann ist mächtig genervt. Und auch Mama Hartmann kann das Knallen nicht mehr hören! Aber was knallt denn nun so heftig den ganzen Tag? Ja, das Problem ist hausgemacht. Der quirlige Sohn, Tobi Hartmann, knallt mit seinen 10 Jahren den lieben langen Tag die Türen zu.

Papa Hartmann hat ihm bestimmt schon an die tausend Mal gesagt, er solle die Türen nicht zuknallen. Sie hätten eine Klinke, und das nicht ohne Grund! Tobi nickt dann immer brav und entschuldigt sich. Danach hält die Erleuchtung aber nur gefühlte fünf Minuten und wieder knallt es bei den Hartmanns.

Neben Tobi Hartmann haben Mama und Papa Hartmann noch eine kleine Tochter – Tina Hartmann. Tobi mag seine kleine Schwester sehr. Doch Tina ist gerade mal 5 Jahre alt und … weiter lesen

Luis neuer Teddybär

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3.67816

Himmel fliegendes Kind Cartoon - Gute Nacht Geschichte Luis neuer Teddybär Cover - Autor: Jens Pätz - schlummerienchen.de

Luis wurde gerade von seinen Eltern ins Bett gebracht. Sein Papa hat ihm eine Geschichte vorgelesen, Mama hat ein Lied gesungen und dann gab es noch zwei Küsschen. Hach herrlich, denkt sich Luis und kuschelt sich nochmal so richtig in sein Bettchen rein. Im Arm hält er seinen neuen Teddybären. Den hat er heute ganz frisch von Oma geschenkt bekommen. Luis drückt seinen neuen Stoffbären ganz fest und wuschelt mit der Nase durch sein weiches Fell. Dann lässt er wieder locker und streicht mit seiner Wange über sein Kopfkissen. Dabei atmet er tief ein. Es duftet herrlich nach frisch gewaschener Wäsche. Mmm, denkt sich Luis beim Ausatmen, wenn das nicht zum Träumen einlädt! Jetzt noch ein Küsschen aufs Bärenköpfchen und es kann endgültig geschlafen werden.

Hey, aber was ist das? Wo ist denn der Teddy auf einmal hin? Er war doch gerade noch in Luis Arm … weiter lesen

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