Gute Nacht Geschichten

Die schönsten Gute Nacht Geschichten zum Kuscheln, Schlummern und Träumen. Die neuesten Grimm-Märchen findet ihr hier.

Zauberella und das verbotene Haus (Serie)

Episode 7 - Die Prophezeiung

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3.733335

Zauberella und das verbotene Haus - Episode 7 - Die Prophezeiung - Autor: Jens Pätz - Cover Bild

Nach dem erschreckenden Erlebnis, mit der dunklen Gestalt, saß Zauberella immer noch zitternd auf dem Boden. Sie schaute den Baum fragend an. Was meinte er mit: „Es hat begonnen?“ Quietscher surrte hektisch in der Luft herum. Zauberellas Worte hatten ihn beunruhigt. Und, dass der sonst so gemütliche braune Riese mit einem Male selbst hektisch wurde, verunsicherte den kleinen Funken noch mehr. „Es ist Zeit, kleine Fee!“, sagte der Baum hastig. Doch Zauberella fiel ihm wie gewöhnlich ins Wort: „Zeit? Wofür?“

„Zeit, dich auf den Weg zu machen!“, kam die Antwort kurz und knapp. Auf einmal konnte sich der gemächliche Blattträger mit der eindrucksvollen Stimme also kurz fassen, dachte sich Zauberella. Lustig war nur - egal ob der neunmalkluge Baum viele oder wenige Worte benutzte – sie verstand ihn nicht! „Auf den Weg? Wohin denn?“, fragte sie verwirrt. Der Baum überlegte und fing mal wieder an mit sich selbst zu sprechen. „Es gibt noch so vieles, das sie wissen sollte, bevor sie den Weg der Prophezeiung beschreitet!“, sprach er eilig mit sich selbst, „Anscheinend ist sie tatsächlich die Fee der leuchtenden Aureole. Der kleine Pilz hatte also recht. Sie ist mit ihr verbunden. Aber wie kann das sein? Wenn sie doch für immer fort ist?“ ... weiter lesen

Hänsel und Gretel (Original)

Original von 1850

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5

Hänsel und Gretel vor einem Hexenhaus im Wald - Hänsel und Gretel - Grimm Märchen von 1850

Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das täglich Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun Abends im Bett Gedanken machte und sich vor Sorgen herum wälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau 'was soll aus uns werden? wie können wir unsere armen Kinder ernähren, da wir für uns selbst nichts mehr haben?' 'Weißt du was, Mann,' antwortete die Frau, 'wir wollen Morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald führen, wo er am dicksten ist: da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot, dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus und wir sind sie los.' 'Nein, Frau,' sagte der Mann, 'das thue ich nicht; wie sollt ichs übers Herz bringen meine Kinder im Walde allein zu lassen, die wilden Thiere würden bald kommen und sie zerreißen.' 'O du Narr,' sagte sie, 'dann müssen wir alle viere Hungers sterben, du kannst nur die Bretter für die Särge hobelen,' und ließ ihm keine Ruhe bis er einwilligte. 'Aber die armen Kinder dauern mich doch' sagte der Mann ... weiter lesen

Von Zufällen und Schneebällen

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3.666665

Lisa im Schnee aus der Weihnachtsgeschichte - Von Zufällen und Schneebällen - Autor: Jens Pätz - schlummerienchen.de

Es ist der 23. Dezember – ein Tag vor Heiligabend. In der Luft liegt ein Hauch von Weihnachtszauber. Es duftet in der ganzen Stadt nach Lebkuchen und Bratäpfeln. Der Schnee rieselt, vom Wind aufgewühlt, in lustigen Kreisen vom Himmel herab. Lisas Pudelmütze ist schon puderweiß. Sie hüpft mit ausgebreiteten Armen durch den Schnee und dreht sich. „Dreh dich nicht zu schnell, Lisa, sonst wird dir noch schwindelig!“, ruft Lisas Mama, die - mit Geschenktüten bepackt - hinter ihr herläuft.

Lisa bleibt stehen. „Das macht aber so viel Spaß!“, ruft sie und schaut blinzelnd nach oben. Weihnachten wird dieses Jahr bestimmt schön, denkt sie, bevor eine Schneeflocke auf ihrem Gesicht landet und ihre Nase kitzelt.

„Na, das kitzelt, oder?“, sagt plötzlich eine behagliche Stimme hinter ihr. Lisa fährt herum und sieht eine alte Frau mit Gehstock, die sich zu ihr hinunter gebeugt hat und sie nun freundlich anlächelt. „Ja und wie!“, kichert Lisa ... weiter lesen

Rotkäppchen und der böse Wolf

Neue Version

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3

Rotkäppchen und der böse Wolf im Wald

Es war einmal vor langer Zeit. Da lebten ein Bauer und eine Bäuerin mit ihrer kleinen Tochter in einem kleinen Dorf am Rande eines wunderschönen Waldes. Sie hatten nicht viel, doch es reichte zum Leben. Die Mutter war eine herzensgute Frau und kümmerte sich liebevoll um das kleine Mädchen. Jeder im Dorf mochte die Kleine. Sie war brav und gehorsam und half so gut sie konnte, wann immer jemand ihre Hilfe brauchte.

Neben Mutter und Vater gab es noch eine Großmutter. Die lebte, nicht weit entfernt, alleine im Wald. Es gefiel ihr dort und so wollte sie dort auch nicht fort. Die Großmutter war sehr stolz auf ihre Enkelin und so schenkte sie ihr gerne schöne Sachen. Denn auch, wenn sie selbst nicht viel hatte, war sie doch recht geschickt mit Nadel und Faden.

Einmal schenkte sie dem kleinen Mädchen ein rotes Käppchen mit rotem Gewand. Und weil dem kleinen Mädchen Käppchen und Gewand so gut gefielen, trug sie sie jeden Tag. So dauerte  es nicht lange und jedermann im Dorf nannte das kleine Mädchen nur noch Rotkäppchen. ... weiter lesen

Der Keller des Grauens

Halloween Special

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3.47826

Dunkler Keller aus der Gruselgeschichte: Der Keller des Grauens - Autor: Jens Pätz - schlummerienchen.de

Es ist nicht mehr lange bis Halloween und im Hause der Stapelmeiers laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Papa Stapelmeier hat schon die komplette Halloween Dekoration aus dem Keller geholt. Dabei hat der kleine Tobi Stapelmeier nur verstohlen zugeschaut.

Versteht das nicht falsch. Tobi ist nicht faul. Und er ist auch kein Halloween-Muffel. Ganz im Gegenteil. Tobi freut sich schon riesig auf Halloween. Aber der Keller ist ihm einfach unheimlich. Da unten gibt es nur eine Lampe und die ist meistens kaputt. Papa Stapelmeier sagt, das läge an den alten Stromleitungen. Aber der kleine Tobi ist sich sicher: Da unten spukt es!

In der Küche ist Papa Stapelmeier jetzt gerade mächtig beschäftigt. Er macht einen Probelauf für seinen berühmt-berüchtigten Kürbiskuchen. Die Nachbarn nennen ihn immer nur den Gruselkuchen - weil das Gebäck immer so schaurig ausschaut.

Mama Stapelmeier ist im Wohnzimmer und durchforstet derweilen die Kartons mit der Dekoration ... weiter lesen