max 5 min.

Kurze Gute Nacht Geschichten - max. 5 Minuten

Wenn es mal schnell gehen muss - Fantastische Gute Nacht- und Kindergeschichten mit einer Lesedauer von höchstens 5 Minuten. Für alle die eine schnelle Gute Nacht Geschichte brauchen, weil es spät geworden ist. Oder auch für alle, die kurze Kindergeschichten für mehr Abwechslung in der täglichen Leserunde suchen. Viel Spaß mit den kurzen Geschichten für Groß und Klein wünscht euch euer Schlummerienchen!

Von Schaden und Freude

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
4.066665

Schildkröte und Hase im Wald aus der Gutenachtgeschichte Von Schaden und Freude von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Der Hase hüpft vergnügt durch den Wald, als er auf die Schildköte trifft. „Hey Schildi“, ruft er, „Lust auf ein Rennen?“ Die Schildkröte dreht gemächlich ihren Kopf: „Ja, sehr witzig“, antwortet sie, „Der Witz wird jedes Mal schlechter, je öfter ich ihn höre!“

„Oder“, sagt der Hase schmunzelnd, „Er wird jedes Mal besser!“ Doch die Schildkröte schüttelt behäbig den Kopf: „Nein, definitiv schlechter“, erwidert sie. „Oder“, sagt der Hase wieder - dieses Mal mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Da unterbricht ihn die Schildkröte sofort: „Nein! Schlechter! Und jetzt Schluss damit!“

Der Hase lässt die Ohren hängen: „Du bist ja mies drauf! Was ist denn los?“, fragt er die Schildkröte. „Ach“, antwortet sie, „Mir ist heute Morgen mein Gehstock kaputtgegangen“ Der Hase grinst schon wieder: „Wofür brauchst du denn einen Gehstock, so langsam wie du bist“ Aber die Schildkröte findet das - mal wieder - nicht so witzig und erübrigt kein einziges Wort darauf.

Stumm laufen die Beiden nun nebeneinander her. Da bricht der Hase die Stille. „Du, weißt du was? Ich habe heute vom Dachs ein komisches Wort gehört“ Die Schildkröte rollt genervt mit den Augen: „Ach ja?“, fragt sie, „Welches denn?“ ... weiter lesen

Die Kiste der Vergangenheit (2/2)

Teil 2 von 2 - Das Ding muss weg!

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
3.666665

Holzkiste aus der Kindergeschichte Die Kiste der Vergangenheit von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Als sich Flumino in der Kiste umschaut sieht er viele Spielsachen, die er lange nicht gesehen hat. Unter Anderem auch gute alte Freunde. Jetzt bekommt der kleine Flummi tatsächlich ein schlechtes Gewissen. Er hatte sie nämlich ganz vergessen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wie konnte ihm das nur passieren? Bing-Man hatte recht! Es muss etwas gegen diese Kiste unternommen werden.

Flumino sucht hektisch nach einem Ausweg. „Du kannst das schaffen!“, hört er da plötzlich von einer alt vertrauten Stimme. Sofort dreht er sich um und da steht sie - Elisa. Fluminos erste große Liebe. Eine zierliche Spielfigur aus weichem Gummi. Mit großen Augen steht Flumino da und glotzt sie an. „Ich habe dich vermisst Flumino“ sagt sie. „Ich dich auch“, antwortet Flumino mit trauriger Stimme, weil er weiß, dass er Elisa viel zu schnell vergessen und sie ihrem Schicksaal überlassen hatte.

Elisa wechselt schnell das Thema: „Die Anderen kamen die Wände nicht hoch. Aber du bist ein Gummiball. Du kannst es schaffen.“ Flumino berappelt sich. „Ich lass dich aber nicht hier!“, sprudelt es dann aus ihm heraus. „Das ist nett von dir“, antwortet Elisa, „Aber du wirst es nur alleine schaffen. Ich habe mich schon vor langer Zeit damit abgefunden, für immer und ewig, in der Kiste der Vergangenheit zu bleiben. Aber du bist noch nicht so lange hier! Du hast noch den Willen zu entkommen! Und ich weiß du kannst es!“ ... weiter lesen

Die Kiste der Vergangenheit (1/2)

Teil 1 von 2 - So schnell kann's gehen

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
5

Holzkiste aus der Kindergeschichte Die Kiste der Vergangenheit von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Gar nicht weit entfernt, im Kinderzimmer von Jamal, lebt der kleine Gummiball Flumino. Jamal spielt fast jeden Tag mit dem kleinen Gummiball. Er lässt ihn gegen die Wände prallen und fängt ihn wieder auf. Manchmal wirft er ihn auch, so doll er kann, auf den Boden. Von dort springt der kleine Ball bis an die Decke und wieder zurück.

Man könnte schon fast an Wunder glauben, dass dabei noch nichts zu Bruch gegangen ist. Doch mit Wundern hat das nichts zu tun. Damit nichts kaputt geht, lenkt der kleine Gummiball seine Flugbahnen sorgfältig um jeden Gegenstand herum. Lange Zeit ging das gut. Bis eines Tages … ach Moment. Dazu kommen wir später. Erst erzähle ich euch von der Kiste.

In Jamals Zimmer gibt es eine Kiste. Sie ist aus dünnem Holz gefertigt und steht hoch oben auf dem höchsten Schrank, damit Jamal nicht heran kommt. In dieser Kiste liegen viele Spielzeuge, die Jamal entweder nicht mehr haben wollte oder nicht mehr haben sollte. Die Spielsachen in Jamals Zimmer fürchten diese Kiste. Sie nennen sie: Die Kiste der Vergangenheit... weiter lesen

Alle Jahre wieder - 3

Reifenpanne am Weihnachtsschlitten

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
3.333335

Weihnachtselfen mit Weihnachtsgeschenken aus der Weihnachtsserie Alle Jahre wieder von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

So, meine lieben Freunde der weihnachtlichen Stimmung. Endlich ist es soweit! Endspurt! Weihnachten steht vor der Tür. Mit ein paar kleinen weiteren Vorfällen – nichts was der Rede wert wäre – wurden doch tatsächlich alle Geschenke fertiggestellt.

Fleißig räumen die Geschenkbewegungselfen nun die Geschenke in den magischen Sack auf dem Weihnachtsschlitten. Dabei bilden sie eine bunt geschlängelte Linie vom Schlitten bis hinunter zum Geschenkwechsellager. Dort werden die Geschenke nach der Fertigstellung in Schneeflocken gewechselt und nun wieder zurück in Geschenke. Sonst wäre viel zu wenig Platz am Nordpol. Deshalb sollte man hier immer gut aufpassen, wo man hintritt. Einmal die falschen Schneeflocken plattgemacht und gleich sind ein dutzend Geschenke hinüber.

Doch was soll ich sagen, merkwürdigerweise läuft alles wie am Schnürchen. Es gibt keine Pannen und kein Geschrei. Selbst für den Weihnachtsmann ist das äußerst ungewöhnlich – wo doch sonst so vieles schief läuft... weiter lesen

Alle Jahre wieder - 2

Keine Geschenke ohne Liste

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
4.6

Weihnachtselfen mit Weihnachtsgeschenken aus der Weihnachtsserie Alle Jahre wieder von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Gerade ist das Problem mit dem Endlosgeschenkpapier gelöst, da bahnt sich bereits neuer Ärger an. Während die Verpackungselfen noch feiern, weht ein starker Windzug Schraubulus seine Elfenmütze vom Kopf. „Na nu, was ist denn da los?“, denkt er und will seine Mütze greifen. Da gibt es den nächsten Windzug und Schwups – der Reparaturelf greift ins Leere. Flatternd rutscht die Mütze noch ein Stück fort. „Na, das kann doch nicht wahr sein! Wo kommt denn dieser Wind her?“, schimpft der Reparaturelf, während er vergebens versucht seine Mütze zu fangen.

Im selben Moment wird es unruhig in der Weihnachtsfabrik. „Hilfe!“, ruft ein Fabrikelf vom Eingangstor, „Ein Sturm zieht auf!“ Schraubulus traut seinen Augen nicht. „Was machst du denn da?“, ruft er hektisch und fuchtelt mit den Armen in der Luft herum, „Schließ sofort das Fabriktor!“ Der Fabrikelf ist so verwundert über den hektischen Zuruf, dass er wie angewurzelt stehen bleibt.

Schraubulus hechtet zum Eingangstor und schlägt die Flügeltüren zu. „Es ist ja schön, dass du uns vor einem Schneegestöber warnst, aber du kannst doch nicht das Tor offenlassen. Der Wind weht doch alles weg!“, meckert er und wischt sich die Schneeflocken aus dem Gesicht.

Kaum ausgesprochen, ist es auch schon passiert... weiter lesen

Alle Jahre wieder - 1

Das Endlosgeschenkpapier

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
4.3

Weihnachtselfen mit Weihnachtsgeschenken aus der Weihnachtsserie Alle Jahre wieder von Jens Pätz auf schlummerienchen.de

Der Wettlauf gegen die Zeit hat wieder begonnen. Es ist nicht mehr lange bis Weihnachten. Ach herrje, wenn ihr wüsstet, was für einen Stress die Weihnachtselfen vor Weihnachten haben. So viele Geschenke müssen gemacht, verpackt und gebracht werden. Da geht immer etwas schief. Ob sie es wohl dieses Jahr wieder rechtzeitig schaffen?

Schraubulus der Reparaturelf tüftelt gerade in der Weihnachtswerkstatt, als es einen Notfall in der Weihnachtsfabrik gibt. Das Endlosgeschenkpapier funktioniert nicht mehr. „Hilfe“, ruft ein Weihnachtself aus der Geschenkfabrik, „Das Endlosgeschenkpapier ist alle!“ Sofort ist Schraubulus der Reparaturelf zur Stelle. „Das kann doch gar nicht sein!“, sagt er „Wie kann denn das Endlosgeschenkpapier alle sein? Das geht doch gar nicht!“

Der Verpackungself ist ganz aufgeregt. „Ja, sieh doch. Ich hebe den Hebel, wische den Wischer und drücke den Knopf. Dann blinzle ich zweimal und dreh mich nach rechts. Und … NICHTS! Kein Geschenkpapier!“

Schraubulus fasst sich an den Bart: „Hm, das ist komisch... weiter lesen

Eierlegen? Nichts leichter als das!

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
3.8

Henne mit Eiern im Stroh - Cover Bild zur Geschichte Eierlegen? Nichts leichter als das! auf Schlummerienchen®

Heute ist es so weit: Das große Ostereierlegen auf dem Bauernhof hat begonnen! Der Osterhase ist schon ganz aufgeregt. Auch die Hühner sind aufgeregt und legen so viele Eier sie können. Sie wollen dem Osterhasen helfen, damit er genug Eier zum Bemalen hat. Schließlich braucht er eine ganze Menge, um allen Kindern bunt bemalte Ostereier in die Osternester zu legen.

Als der Osterhase auf dem Bauernhof ankommt, haben die Hennen schon so viele Eier gelegt, dass die Körbe überquellen. Der Osterhase macht sich sofort ans Werk und bemalt die Eier blitzgeschwind. Die Farbe tropft und kleckst in alle Richtungen! Die Osterstimmung ist auf dem Höhepunkt!

Da watschelt plötzlich die junge Henne Hanne an dem inzwischen bunt befleckten Osterhasen vorbei. Aber was ist das? Die kleine Henne sieht sehr traurig aus. Das bemerkt natürlich auch der Osterhase. „Nanu? Kleine Henne, wieso bist du denn so traurig?“, fragt er sie und Hanne antwortet bedrückt. „Ach lieber Osterhase! Es ist ganz furchtbar. Ich bin das erste Mal beim großen Ostereierlegen mit dabei und kann einfach kein Ei legen! Die anderen Hennen lachen mich schon aus. Was soll ich denn nur tun? Ich möchte doch auch so gerne helfen.“

„Hm, das ist kniffelig!“, murmelt der Osterhase und überlegt angestrengt. Da kommt ihm eine Idee ... weiter lesen

Zauberella und das verbotene Haus (Serie)

Episode 8 - Der "Wut-Flug"

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
4.2

Zauberella und das verbotene Haus - Episode 8 - Der Wut-Flug - Autor: Jens Pätz - Cover Bild

Immer noch verärgert darüber, dass sie als "fehlgeleitete Wunschfee" bezeichnet wurde, schoss Zauberella aufgebracht in die Lüfte. Quietscher sauste ihr zielstrebig hinterher. Die kleine Fee flog rasant an Büschen und Bäumen vorbei. „Fehlgeleitete Wunschfee!“, ging es ihr immer wieder durch den Kopf. Sie zischte geschwind durch die kleinsten Lücken im Geäst und ließ sich dann bis kurz vor den Waldboden hinunterfallen, nur um danach wieder wendig in die Lüfte zu steigen. Denn, wenn es eines gab, was sie konnte, war es fliegen. Das ging eine ganze Weile so. Quietschers Leuchten nahm bereits eine rötliche Färbung an. Der kleine Bursche hatte ordentlich zu kämpfen, um an der angestachelten Zauberella dran zu bleiben. Doch, wo flogen sie eigentlich hin? Der Baum sagte nur, sie solle sich beeilen, bevor das letzte Einhorn nicht mehr der Dunkelheit trotzt. Hatte die mächtige Fee - aus der Erinnerung - nicht etwas Ähnliches gesagt? Nimm die Dunkelheit von ihm fort, waren ihre Worte, oder? Aber wie? Und wo sollte sie anfangen zu suchen? Der Dunkelwald schien unendlich groß zu sein. Und selbst wenn der ach so schlaue Baum einen Ort genannt hätte, Zauberella hätte ihn niemals gefunden. Sie kannte sich im Dunkelwald etwa so gut aus, wie ein Fisch an Land! Die Hilflosigkeit machte die kleine Fee noch wütender.

Zauberella flog sich immer mehr in Rage. Die waghalsigen Flugmanöver wurden immer gefährlicher. Dann schaute sie sich plötzlich um. Wo war Quietscher eigentlich? ... weiter lesen

Marlons Abenteuer

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
4.11111

Marlons Abenteuer Cover Bild mit vielen Dinosauriern - Kindergeschichte auf schlummerienchen.de

Marlon ist ein Dinosaurier und zählt zu den Compsognathidae, das hatte er bereits im Kindergarten gelernt. Es fiel ihm nicht immer leicht, dieses komplizierte Wort auszusprechen, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Prinzipiell gab es auch noch niemanden, der ihn hätte fragen können, was für ein Dinosaurier er denn nun genau ist. Mit vier Jahren war Marlon nämlich einfach noch zu klein, um den gesicherten Bereich des Rudels zu verlassen.

Seine Eltern haben ihm schon oft gesagt, dass es da draußen viel zu gefährlich für ihn sei. Zwar lebten alle Dinosaurier in einem friedlichen Bündnis miteinander, aber manche von ihnen seien einfach so unvorstellbar riesig, dass sie gar nicht bemerken würden, käme Marlon unter ihre ebenso riesigen Füße. Und der kleine Dinosaurier gehöre eben zu den allerkleinsten Dinos, so erklärten Mama und Papa ihm das immer. Als Zwerg-Dinosaurier, würde er nie größer als 70 bis 140 cm werden und auch höchstens nur drei Kilogramm wiegen. Für einen Dinosaurier war das wirklich, wirklich klein ... weiter lesen

Rotkäppchen (in zeitgemäßer Sprache)

Original von 1850

Altersempfehlung: 
Lesedauer: 
Bewertung: 
3.25

Rotkäppchen und der böse Wolf im Wald - Grimm Märchen von 1850

Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der sie nur ansah. Am allermeisten aber hatte ihre Großmutter sie lieb. Sie schenkte ihr gerne die schönsten Dinge. Einmal schenkte sie ihr ein rotes Käppchen. Und weil dem Mädchen das Käppchen so gut gefiel, wollte es nichts anderes mehr tragen. Deshalb nannte man es nur noch das Rotkäppchen.

Eines Tages sprach Rotkäppchens Mutter zu ihr: „Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein. Bring das der Großmutter. Sie ist krank und schwach und wird sich daran stärken. Mach dich auf, bevor es heiß wird. Und geh brav auf dem Weg entlang, sonst fällst du und zerbrichst das Glas. Dann hat die Großmutter nichts, um sich zu stärken. Und wenn du in ihre Stube kommst, so vergiss nicht, guten Morgen zu sagen. Und guck nicht erst in alle Ecken herum.“

„Ich will schon alles gut machen.“ sagte Rotkäppchen zur Mutter und gab ihr die Hand darauf. Die Großmutter aber wohnte draußen im Wald ... weiter lesen

Seiten