max 10 min.

Gute Nacht Geschichten - max. 10 Minuten

Schöne Gute Nacht Geschichten mit einer maximalen Lesedauer von 10 Minuten. Viel Spaß und eine gute Nacht wünscht euch euer Schlummerienchen®

Der Keller des Grauens

Halloween Special

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5

Dunkler Keller aus der Gruselgeschichte: Der Keller des Grauens - Autor: Jens Pätz - schlummerienchen.de

Es ist nicht mehr lange bis Halloween und im Hause der Stapelmeiers laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Papa Stapelmeier hat schon die komplette Halloween Dekoration aus dem Keller geholt. Dabei hat der kleine Tobi Stapelmeier nur verstohlen zugeschaut.

Versteht das nicht falsch. Tobi ist nicht faul. Und er ist auch kein Halloween-Muffel. Ganz im Gegenteil. Tobi freut sich schon riesig auf Halloween. Aber der Keller ist ihm einfach unheimlich. Da unten gibt es nur eine Lampe und die ist meistens kaputt. Papa Stapelmeier sagt, das läge an den alten Stromleitungen. Aber der kleine Tobi ist sich sicher: Da unten spukt es!

In der Küche ist Papa Stapelmeier jetzt gerade mächtig beschäftigt. Er macht einen Probelauf für seinen berühmt-berüchtigten Kürbiskuchen. Die Nachbarn nennen ihn immer nur den Gruselkuchen - weil das Gebäck immer so schaurig ausschaut.

Mama Stapelmeier ist im Wohnzimmer und durchforstet derweilen die Kartons mit der Dekoration ... weiter lesen

Zauberella und das verbotene Haus (Serie)

Episode 6 - Der Anfang

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4.09091

Zauberella und das verbotene Haus - Episode 6 - Der Anfang - Autor: Jens Pätz - Cover Bild - schlummerienchen.de

Der braune Riese blickte die kleine Fee an und sprach: „Vielleicht kann ich dir helfen, indem ich dir eine Geschichte erzähle. Und vielleicht wird uns dadurch offenbart, wer du eigentlich bist.“ Dann schaute der Baum wieder tief in den Wald und begann zu erzählen: „Es passierte alles zu einer längst vergessenen Zeit. Den Dunkelwald gab es noch nicht. Er war Teil des Feenwaldes. Genau, wie auch der Vergiss-mal-nicht-Wald zum Feenwald gehörte.“

Der Baum seufzte und schwelgte in Erinnerungen: „Ach ja, es war eine herrliche Zeit. Schmetterlinge tanzten durch die Luft und die Sonne strahlte den ganzen Tag auf meine Blätter. Die Feen sorgten für das Gute im Land und hielten das Böse fern.“

Erneut seufzte der Baum, doch dieses Mal sah er bedrückt dabei aus: „Hm, doch es sollte nicht so bleiben. Eines Tages nistete sich die Dunkelheit in den Tiefen des Waldes ein. Diese Finsternis war böse und mächtig. Mächtiger als alles, was die Feen bisher kannten. Und so riefen sie alle magischen Wesen auf, sich mit ihnen gegen die dunklen Kräfte zu vereinen. Auch wir Bäume sollten helfen. Doch wir hielten uns heraus. Die Feen kämpften tapfer, dass muss ich ihnen zugestehen. Aber selbst die mächtigsten magischen Wesen – die Einhörner, vermochten es nicht, die Dunkelheit aufzuhalten. So unausweichlich wie Dunkelbeerensaft ein weißes Leinentuch durchtränkt, so verbreiteten sich die dunklen Mächte und verschlangen Stück für Stück das Licht“ ... weiter lesen

Die Bremer Stadtmusikanten (Original)

Original von 1850

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0

Esel, Hund, Katze und Hahn vor einem Fenster - Die Bremer Stadtmusikanten - Grimm Märchen von 1850

Es hatte ein Mann einen Esel, der ihm schon lange Jahre treu gedient hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende giengen, so daß er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da wollte ihn der Herr aus dem Futter schaffen, aber der Esel merkte daß kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen: 'dort,' dachte er, 'kannst du ja Stadtmusikant werden.' Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen, der jappte wie einer, der sich müde gelaufen hat.' 'Nun, was jappst du so, Packan?' fragte der Esel. 'Ach,' sagte der Hund, 'weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herr wollen todt schlagen, da hab ich Reißaus genommen; aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?' 'Weißt du was,' sprach der Esel, 'ich gehe nach Bremen, dort Stadtmusikant zu werden, geh mit und laß dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute, und du schlägst die Pauken.' Der Hund wars zufrieden, und sie giengen weiter. Es dauerte nicht lange, so saß da eine Katze an dem Weg und machte ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. 'Nun, was ist dir in die Quere gekommen, alter Bartputzer?' sprach der Esel. 'Wer kann da lustig sein, wenns einem an den Kragen geht,' antwortete die Katze, 'weil ich nun zu Jahren komme, meine Zähne stumpf werden, und ich lieber hinter dem Ofen sitze und spinne, als nach den Mäusen herum jage, hat mich meine Frau ersäufen wollen ... weiter lesen

Rotkäppchen (Original)

Original von 1850

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3

Rotkäppchen und der böse Wolf als Großmutter verkleidet - Grimm Märchen von 1850

Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wußte gar nicht was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rothem Sammet, und weil ihm das so wohl stand, und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rothkäppchen. Eines Tages sprach seine Mutter zu ihm 'komm, Rothkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich daran laben. Mach dich auf bevor es heiß wird, und wenn du hinaus kommst, so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Weg ab, sonst fällst du und zerbrichst das Glas und die Großmutter hat nichts. Und wenn du in ihre Stube kommst, so vergiß nicht guten Morgen zu sagen und guck nicht erst in alle Ecken herum.' Ich will schon alles gut machen' sagte Rothkäppchen zur Mutter, und gab ihr die Hand darauf. Die Großmutter aber wohnte draußen im Wald, eine halbe Stunde vom Dorf. Wie nun Rothkäppchen in den Wald kam, begegnete ihm der Wolf. Rothkäppchen aber wußte nicht was das für ein böses Thier war und fürchtete sich nicht vor ihm. 'Guten Tag, Rothkäppchen,' sprach er. 'Schönen Dank, Wolf.' 'Wo hinaus so früh, Rothkäppchen?' 'Zur Großmutter.' 'Was trägst du unter der Schürze?' 'Kuchen und Wein: gestern haben wir gebacken, da soll sich die kranke und schwache Großmutter etwas zu gut thun ... weiter lesen

Der Wolf und die sieben jungen Geißlein (Original)

Original von 1850

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0

Kleines Zicklein aus dem Märchen - Der Wolf und die sieben jungen Geislein - Grimm Märchen von 1850

Es war einmal eine alte Geis, die hatte sieben junge Geislein, und hatte sie lieb, wie eine Mutter ihre Kinder lieb hat. Eines Tages wollte sie in den Wald und Futter holen, da rief sie alle sieben herbei und sprach 'liebe Kinder, ich will hinaus in den Wald, seid auf eurer Hut vor dem Wolf, wenn er herein kommt, so frißt er Euch alle mit Haut und Haar. Er verstellt sich oft, aber an seiner rauhen Stimme und an seinen schwarzen Füßen werdet ihr ihn erkennen.' Die Geislein sagten, 'liebe Mutter, wir wollen uns schon in Acht nehmen, Ihr könnt ohne Sorge fortgehen.' Da meckerte die Alte und machte sich getrost auf den Weg.
Es dauerte nicht lange, so klopfte jemand an die Hausthür und rief 'macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von Euch etwas mitgebracht.' Aber die Geiserchen hörten an der rauhen Stimme daß es der Wolf war, 'wir machen nicht auf,' riefen sie, 'du bist unsere Mutter nicht, die hat eine feine und liebliche Stimme, aber deine Stimme ist rauh; du bist der Wolf.' Da gieng der Wolf fort zu einem Krämer, und kaufte sich ein großes Stück Kreide: die aß er und machte damit seine Stimme fein. Dann kam er zurück, klopfte an die Hausthür und rief 'macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von Euch etwas mitgebarcht.' Aber der Wolf hatte seine schwarze Pfote in das Fenster gelegt, das sahen die Kinder ... weiter lesen

Zauberella und das verbotene Haus (Serie)

Episode 3 - Licht im Dunkelwald

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4.36111

Zauberella und das verbotene Haus - Episode 3 - Licht im Dunkelwald - Autor: Jens Pätz - Cover Bild

Nachdem Dodo sich entschlossen hatte, Zauberella zu begleiten, war die kleine Fee nun mit dem kleinen Pilz und seinem Freund Quietscher auf dem Weg durch den Dunkelwald. Zauberella merkte schnell, dass Dodo nicht übertrieben hatte. Der Dunkelwald war wirklich dunkel und sehr unheimlich. Die drei Gefährten schlichen vorsichtig durch die Unterhölzer des Waldes. Alles in diesem Wald war anders. Zauberella erkannte nichts wieder. Sogar die Bäume sahen anders aus – irgendwie bedrohlicher - als sonst. Ohne Dodo und Quietscher hätte sie sich auf jeden Fall verlaufen, dachte sie, als ihr plötzlich ein Lächeln über das Gesicht huschte.

Dodo bemerkte das Lächeln und fragte nach: „Was ist? Warum lächelst du?“ „Ach nichts!“ Antwortete die kleine Fee. „Ich dachte nur gerade, dass ich mich ohne euch bestimmt verlaufen hätte.“ Dodo verstand nicht ganz. „Und das bringt dich zum lächeln?“ fragte er etwas verwirrt. „Naja.“ sagte Zauberella „Ich habe mich dann gefragt, wie man sich eigentlich verlaufen kann, wenn man doch gar nicht weiß, wo man hinläuft? ... weiter lesen

Zauberella und das verbotene Haus (Serie)

Episode 2 - Tief im Feenwald

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4.733335

Zauberella und das verbotene Haus - Episode 2 - Tief im Feenwald - Autor: Jens Pätz - Cover Bild - schlummerienchen.de

Nachdem die Wunschzauberei einfach nicht funktionieren wollte war Zauberella nun auf dem Weg tief in den Feen-Wald, um das verbotene Haus zu suchen. So tief war sie noch nie in den Wald geflogen. Normalerweise ist der Feen-Wald hell und freundlich. Bunte Lichter und Farben sind überall zu sehen und die schönsten Blumen blühen Tag und Nacht. Aber je tiefer die kleine Fee in den Wald gelangte, desto dunkler und unheimlicher wurde er.

Fröhliche Tiere verwandelten sich in Schatten und wurden zu dunklen Begleitern im Schwarz der Wälder. Vertraute Laute wurden zu unheimlichen Geräuschen, Knistern und Geraschel. Bei jedem Geräusch horchte Zauberella auf und schaute sich um – doch da war nichts. Ihr Herz klopfte und der Weg wurde langsam aber sicher anstrengend für die kleine Fee.

Je tiefer sie in den Wald gelangte, desto mehr merkte sie, dass sie die Orientierung verlor. Sie hatte keine Ahnung mehr, wo sie war. Der Wald sah in allen Richtungen gleich aus ... weiter lesen

Zauberella und das verbotene Haus (Serie)

Episode 1 - Die Wunschzauberei

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4.689655

Zauberella und das verbotene Haus - Episode 1 - Die Wunschzauberei - Autor: Jens Pätz - Cover Bild - schlummerienchen.de

Es lebte einst eine kleine gute Fee namens Zauberella in einem Feenwald mitten im wunderschönen Feenland. Zauberella liebte den Feenwald. Jeden Morgen sauste sie los, so schnell ihre kleinen Flügelchen sie trugen. Sie war schnell und wendig. Mit einem lauten Lachen schoss sie in die Höhe und drehte sich dabei so schnell sie konnte. Dann ließ sie sich fallen. Die Flügel flatterten im Zugwind. Erst kurz vor dem Waldboden fing sie sich ab und sauste weiter. Sie flog vorbei an den Wackelkäfern und Schnatterschwalben, bis über den großen Fluss, wo die Singfische trällerten. Jedem wünschte sie einen wunderschönen guten Morgen. Ein freundliches lächeln und winken, und schon war sie wieder weg. Denn heute hatte sie es eilig. Heute sollte der erste Tag an ihrer neuen Schule sein ... weiter lesen

Warme Füße, Speis und Trank

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4.95

Kleines verschneites weihnachtlich geschmücktes Dorf im Winter zur Weihnachtszeit

Ich erzähle euch heute eine Geschichte über ein kleines verschneites Dorf in den Bergen. Am Weihnachtsmorgen wird hier etwas erstaunliches geschehen. Doch dazu kommen wir später.

Das Dorf war zur Weihnachtszeit immer prächtig geschmückt. Doch nun schon das zweite Jahr war ein Haus ohne Schmuck und ohne Lichter. Dort lebten eine Bäuerin und ein Bauer mit ihrer Tochter und ihrem Sohn. Früher war auch dieses Haus prachtvoll mit Lichtern und Tannen bestückt. Denn früher war die Ernte gut. Die Böden waren fruchtbar und das Wasser war klar. So lag das Dorf in Frühjahr wie Sommer fortwährend im Grünen.

Doch das Wetter änderte sich über die Jahre und die Böden wurden trocken und hart, sodass kaum noch eine Pflanze auf ihnen wachsen konnte. Wenn es einmal … weiter lesen

Die böse Königin und das Einhorn

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4.235295

Cover zum Märchen Die böse Königin und das Einhorn mit Märchenschloss - Autor: Jens Pätz - schlummerienchen.de

Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin. Die lebte in einem großen Schloss. In einem Königreich, in dem sich saftige Wiesen und fruchtbare Felder weit über das ganze Land erstreckten. Das Schlossgefolge, wie auch das gemeine Volk, liebten die Prinzessin für ihre herzliche Art. Doch gab es da noch eine böse Schwester, deren Art nicht so herzlich war. Nur auf das eigene Wohl besonnen, war sie gar egoistisch und zuweilen auch heimtückischer Natur. Sie konnte es nicht ertragen, dass ihre Schwester hübscher war als sie und schon gar nicht, dass das Volk sie mehr liebte. So sann sie zu jeder Zeit darauf, ihrer Schwester zu Schaden.

An Geburtstagen der guten Prinzessin feierte das Volk ausgelassen, voller Freude und Glück. Die Prinzessin wollte keine Geschenke. Die fröhlichen Gesichter des feiernden Volkes waren ihr Geschenk genug. Die böse Schwester hingegen verlangte an ihren Geburtstagen große und prächtige Geschenke … weiter lesen

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